Wagenbauer drücken die Schulbank

von | 24. Mai 2017 | Aktuelles, Straßenkarneval

Workshop des Bundes Westfälischer Karneval in unserer Wagenbauhalle

Der erste Workshop in unserer Wagenbauhalle kam super an! 17 Teilnehmer von Beverungen bis Saalhausen tauschen gegenseitig Tipps und gute Ideen aus.

Bis zur neuen Karnevalssession ist es noch ein wenig hin. Jedoch wurde bereits am 13. Mai fleißig in der Wagenbauhalle gearbeitet. Organisiert von Frank Selter drückten insgesamt 17 Karnevalisten die närrische Schulbank und ließen sich von den Attendorner Kollegen Tipps geben.

Als Anschauungsobjekte dienten die imposante Lokomotive im Steampunk Stil der Wagenbaugruppe „Wir sind wir“ sowie die Wagen der „Mooskämper“ und der „Pfadfinder Ennest“. Für diese, bisher aufwendigsten, Wagen sind im letzten Jahr weit über 3000 Arbeitsstunden in der Halle angefallen.“Die meisten sind aus allen Wolken gefallen“, berichtet Frank Selter nach dem Rundgang in der Wagenbauhalle. Vor allem die aufwändig gebaute Lokomotive und der aktuelle Prinzenwagen mit Totenkopf hatten es den Workshop-Teilnehmern angetan. „Das sind schon Highlights“, waren auch Volker Daus und Sascha Fohlen aus Saalhausen begeistert.

Neben Frank waren noch weitere erfahrene Wagenbauer an dem Workshop beteiligt. Mit Alexander Tarnow und Tina Richter, den Erbauern des aktuellen Prinzenwagens, und Christian Klein und Jörg Römer von der Gruppe „Wir sind wir“ waren hohes Niveau und eine ganze Menge Know How anwesend. Alle Wagenbauer erschaffen seit einigen Jahren wahre Meisterwerke an Motivwagen.

Im Mittelpunkt des Workshops standen aber unterschiedlichste Erfahrungen, die die Wagenbauer aus Attendorn großzügig weitergaben.

So war eine Gruppe mit dem Bau von überdimensionalen Köpfen aus Draht, Papier und Kleister beschäftigt.

Andere malten mit fachmännischer Unterstützung der Kattfiller ein großes Auge und wieder andere Teilnehmer ließen sich von Christian Klein technische Feinheiten erklären, bei denen Eimer, Isomatten, Schaumstoff und andere Materialien zum Einsatz kommen.

 

 

 

So waren am Ende des Tages nicht nur die Teilnehmer des Workshops, sondern auch der Organisator Frank, mit dem Verlauf äußerst zufrieden.